Social Business und Enterprise 2.0 – Eine integrative Abgrenzung und Sichtweise


629297_web_R_K_B_by_Erika Hartmann_pixelio.deDie CeBIT und die Social Business Arena haben es klar formuliert: Social ist nicht sehr attraktiv als Begriff für Unternehmen und Entscheider. Meiner Meinung nach gibt es dennoch für dieses Wort die Daseinsberechtigung. Im Bereich der Beratung, der Forschung und auch im Pioniergeist sollte der Begriff immer noch Bestand haben. Vielmehr sehe ich eine alte Problematik aufkommen: Es gibt keine eindeutige Nomenklatur. Jeder nutzt scheinbar ein anderes Set an Wörtern und Phrasen. Die einen sagen Social Collaboration, die anderen sprechen von der Social Enterprise und es gibt noch Social Business, Connected Company, Enterprise 2.0, e-Collaboration und so weiter und so weiter. Ich möchte hier ein Dachkonstrukt für eine übergreifende Überlegung geben, die zumindest die beiden Hauptbegriffe Social Business und Enterprise 2.0 einordnet und in einen Deutungsrahmen stellt. Es ist ein Versuch, die Systemtheorie von Luhmann auf beide Begrifflichkeiten anzuwenden und ihnen somit einen festen Definitionsort zuzuweisen.

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Ihr Hype Jockeys und Buzzword Miner


SONY DSCWas ist in Euch gefahren, dass nur noch der eigene Selbstzweck Sinn Eurer Berufung ist? Ihr springt auf jedes Thema auf, dass irgendwie den Anschein erweckt, zu einem Hype zu werden. Ihr schaut, dass Euer kleines Ökosystem aus Selbstbeweihräucherung und Selbstzweck den ewigen Kreislauf der Erhaltung geht. Wo sind sie hin die philosophischen Ansätze, die Orientierung am ursprünglichem Social in Social Media? Weiterlesen

Reifegrad der Enterprise 2.0 Transformation – Spezialisierung ist der Hemmschuh des Fortschritts


638724_web_R_B_by_Thomas Max Müller_pixelio.deWarum lassen sich Transformationsprozesse und der Wandel zum Social Business so schwer durchsetzen? Zum einen wissen wir ja, dass ein großes Hindernis durch die Unternehmenskultur gegeben ist. Auch können das fehlende Mission Statement oder der falsche Zugang zu Management und Management Board ein sehr starkes Hemmnis darstellen. Darüber hinaus ist auch der Mitarbeiter, der sich mit den neuen Systemen und Arbeitsweisen befassen muss, eine Herausforderung. Es gibt aber noch einen wichtigen Faktor, der Innovation behindert oder sogar aufhält – Spezialisierung. Hiermit meine ich die überdurchschnittliche Fokussierung auf einen Arbeits- bzw. Professionsbereich, der den Blick und die Auffassung verschleiert und in den Innovationen von Enterprise 2.0 und Social Business eher eine Bedrohung sieht, als einen Fortschritt oder eine Weiterentwicklung. Weiterlesen

Die dritte Revolution der Arbeit


645282_web_R_K_B_by_Katharina Wieland Müller_pixelio.deEin beeindruckender und vor allem zum Nachdenken anregender Blogpost zum Thema Enterprise 2.0, Social Business und Digital Workplace. Wir stehen an der Schwelle, wo einst auch die industrielle und die Agrarrevolution standen. Arbeit, Arbeitsplatz und Arbeitsweisen werden sich stark wandeln. Wir werden uns anpassen und mit diesen Veränderungen wachsen. Stowe Boyd greift die Kernpunkte dieses Umwurfs auf und formuliert ein Manifest für den dritten Weg der Arbeit:

Whatever else we may think about the conduct of business today, two points should remain foremost in our minds:

  1. Business leaders are hoping for an additional round of productivity improvements to remain competitive in an accelerating economy, but they are uncertain how this will be achieved, given rising uncertainty, ambiguity, complexity, and volatility. It seems clear that automation — Watson-level AI and autonomous robots — may account for some of that, but something unknown needs to be added. The machines alone cannot do it.
  2. Employee engagement is at an all-time low, with Gallup reporting that only 29% are actively engaged with work. This is an indictment of the present form factor of work, and those that advocate it.

Es sei jedem ans Herz gelegt, diesen Blogpost und seinen Gedanken aufzunehmen und weiterzudenken.

A Manifesto For A Third Way of Work

Best Blog Award: Der Hund in Mir und wie er ein Stöckchen apportiert


shutterstock_110777105Da staunte ich nicht schlecht als gleich zweimal in meinen Streams  Stefan Pfeiffer angezeigt wurde. Und was hat er gemacht? Er wirft mir ein Stöckchen zu, dass mein innerer Hund natürlich gekonnt aufgefangen hat. Und was so ein Stöckchen alles mit sich bringt, dass folgt dann hier in einem Buchstabensalat.

Stefan ist schon seit gut 4 Jahren ein Gleichgesinnter im Geiste und Passion. Uns verbindet ein Thema und das Engagement bzw. der Enthusiasmus dafür: Social Business. Viele Perspektiven gibt es, abertausende Meinungen und dennoch eine Philosophie: Disruption, Neudenken und Revolution. Weiterlesen

Enterprise 2.0 Adoption und Wertesphären: Warum nutzen die Mitarbeiter Enterprise 2.0 nicht?


348387_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deEin Unternehmen zu einem Enterprise 2.0 umzuwandeln oder gar ein Social Business daraus zu machen, ist aufwendig. Es bedarf enorm viel Zeit, Mühe, Kommunikation und vor allem viel Verständnis. Wir wissen, dass es nicht zum erfolgreichen Wandel eines Unternehmens beiträgt, nur die technische Lösung zur Verfügung zu stellen.  Vielmehr trägt es dazu bei, dass man im sogenannten Tal der Tränen endet. Viel Aufwand betrieben und die versprochenen Verbesserungen treten nicht ein? Zu Beginn noch alle begeistert, aber mittlerweile sinkt das Interesse – selbst überzeugte Evangelisten zweifeln am Erfolg des Prozesses? Was läuft schief, warum nutzen die Mitarbeiter das Netzwerk nicht?

Mein aktueller PR Blogger Beitrag zum Thema Enterprise 2.0

Social Business und Enterprise 2.0 Adaption


564633_web_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.deIch habe es mal wieder geschafft und auf http://www.enterprise20blog.com einen neuen Beitrag geschrieben. Der vorletzte Enterprise 2.0 Hangout auf Google Plus hat mir die Inspiration gegeben. Ich habe mir Gedanken über die Verbindung des symbolischen Interaktionismus nach Mead und Blumer mit der kommunikativen Realität in Bezug auf Mitarbeiter. Werte und Bedeutungen sind unterschiedlich und dementsprechend haben sie in unterschiedlichen sozialen Gemeinschaften einen anderen oder geänderten Zugang. 

Der Beitrag ist auf Englisch und ich wünsche viel Spaß beim Lesen. Vielleicht inspiriert der Beitrag Sie als Leser zu weiteren Überlegungen und Weiterführungen der Idee hinter dieser Betrachtung. 

Worlds collide