Social Media Guidelines auch für die interne Kommunikation!

Wenn sich ein Unternehmen im Social Web und dessen weitreichenden Medien bewegen möchte, muss es sich zwangsläufig mit Social Media Guidelines (SMGs) auseinandersetzen. Das Unternehmen muss davon ausgehen, dass es nicht der erste und letzte Teilnehmer im Feld der Social Media ist. In vielen Fällen sind Mitarbeiter, Partner und Konkurrenten bereits stark aktiv im Netz unterwegs.

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist, herauszufinden, wer im Unternehmen bereits aktiv im Social Web unterwegs ist, wie weit dessen Einfluss reicht und vor allem wie sein Auftritt im Zusammenhang mit dem Unternehmen steht.

Der zweite Schritt besteht darin ein „Regelwerk“ für die Nutzung der Social Media in Bezug auf das Unternehmen festzulegen. Regelwerk steht mit Absicht in Anführungszeichen. Es sollte sich hierbei um motivierende Richtlinien handeln, die Kommunikation fördern aber dennoch einen gewissen Rahmen vorgeben.

Die Regeln selbst sollten eindeutig, motivierend und frei von Diskriminierung sein. Der Bezug zu den üblichen Verhaltensregeln im Zusammenhang mit dem Unternehmen (code of conduct etc.) sollten in die Formulierungen bzw. in einem vorgehenden Absatz einfließen. Anhand einer solchen Anleitung kann sich der Mitarbeiter ohne allzu große Ketten in den Sozialen Medien bewegen.

Wie sieht ein solcher Ansatz nun für die innere Kommunikation aus? Sollte man einen solchen Ansatz erstellen?

Die beste Lösung ist es, den SMG so zu formulieren, dass er sowohl für innere Kommunikationsmedien wie auch für die äußeren Medien gilt. In den SMG sollten also die Ansprüche an die Kommunikationsverhaltensweisen nach innen ebenfalls festgehalten werden. Wie diese Punkte aussehen ist für die jeweilige Lösung, Situation und den entsprechenden Nutzungsumfang individuell zu entscheiden. Grundsätzlich sollten jedoch Punkte wie Netikette oder „Does and Donts“ enthalten sein.

Um das gesamte Werk auch interessant zu gestalten, müssen Beispiele und Tipps für den Umgang sowohl innerhalb wie auch außerhalb des Unternehmens eingebunden werden. Interesse und Motivation wird durch Anschaulichkeit und Nachvollziehbarkeit geweckt und gefördert.

Die innere Kommunikation mit den Instrumenten der Social Media sollte anhand eines Richtlinienwerks festgelegt werden. Auch hier sollte auf die Vermeidung von Verboten und Restriktionen geachtet werden. Das Werk soll motivieren und Kommunikation fördern.

Das Unternehmen sollte mit guten Beispiel vorangehen und seinen Mitarbeitern den richtigen Umgang mit den Social Media vorleben. Aber es soll auch bereits etablierte Mitarbeiter in seine Planungen einbeziehen. Nichts motiviert mehr als die Möglichkeit sich als Experte zu präsentieren.

2 Gedanken zu „Social Media Guidelines auch für die interne Kommunikation!

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