Warum brauchen wir Social Media Guidelines?

Die Gründe für die Einführung von Social Media Guidelines sind vielfältig.

  1. Richtlinien für Mitarbeiter
  2. Schutz der eigenen Daten
  3. Schutz der eigenen Reputation
  4. Motivation zur Kommunikation
  5. positives Bewußtsein des Mitarbeiters im Zusammenhang mit dem Unternehmen
  6. Möglichkeiten für Krisenbewältigung

Der wichtigste Grund zu Etablierung der Social Media Guidelines liegt natürlich klar auf der Hand- Kontrolle. Doch Kontrolle bedeutet auch immer Restriktion. Restriktionen sind ein Stolperstein in freier und freiwilliger Kommunikation und somit positiver Darstellung. Daher sollte die Guidelines auch als Richtlinien formuliert werden. Richtlinien sind ein Regelwerk zum Umgang mit bestimmten Objekten beziehungsweise Medien. Sie werden nicht so dogmatisch angesehen wie der Begriff Regeln. Jedoch haben sie dennoch einen gewissen Respektscharakter für den Adressaten. Richtlinien sind ein Regelwerk, an denen sich verunsicherte Teilnehmer orientieren können und mit denen das Unternehmen Grenzen und Möglichkeiten der Kommunikation im sozialen Web aufzeigen können.

Ein weiterer Grund für die Richtlinien ist natürlich der Schutz der eigenen Daten und Informationen. Zum Schutz der eigenen Daten kann natürlich auch der Schutz der eigenen Reputation dazu gezählt werden. Daten und Reputation sind fragile Güter, die durch falsche Handhabung leicht zerbrechen können. Social Media Guidelines geben Mitarbeitern und Nutzern der Social Media richtiges Verhalten in Bezug auch Reputation an die Hand. Auch sind sie eine Anleitung zum Umgang mit wichtigen und empfindlichen Daten. Die Richtlinien bieten einen Orientierung in beiden Fällen des Schutzes. Sie geben den Nutzern eine Hilfe im Umgang mit den Fragen „Was darf ich sagen und was nicht?“ und „Wie verhalte ich mich richtig gegenüber anderen Teilnehmern des Social Webs?“ Dies sind natürlich nur Ausschnitte aus den möglichen Fragestellung, die durch die Social Media Guidelines beantwortet werden.

Ein weiteres Argument für die Guidelines, ist die Motivation. Dadurch, dass es Richtlinien sind, findet keine Einschränkung im eigentlichen Sinne bzw. in der subjektiven Wahrnehmung statt. Der Mitarbeiter fühlt sich in seinem Kommunikationsverhalten bestärkt und wird es eher ausprobieren und positive belegen. Ein Mitarbeiter der positiv und überzeugt über und mit seinem Arbeitgeber kommuniziert, stellt das Unternehmen im ganzen in ein gutes und positives Licht. Gute Kommunikation kommt im sozialen Netz gut an. Die Motivation zur Kommunikation schafft somit eine positive Reputation.

Krisen und besonders kommunikative Krisen treten in Unternehmen immer wieder auf. Existieren keine Strategien, wie man solchen Krisen begegnet, kann dies vielfach nicht nur zum Reputationsverlust führen. Die Guidelines können vorbeugend gegen Krisen wirken. Außerdem können hier (kommunikationsintern) Strategien für gewisse Krisensituation festgelegt werden.

Social Media Guidelines haben somit eine wichtige Stellung im Beginn, der Implementierung und den Umgang der Social Media und der entsprechenden Anwendungen.

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