Mensch gegen Maschine- Warum wir die Entwicklung von Technik an uns anpassen müssen

Die Maschinen gewinnen! Wieso? Sie haben eine schnellere Evolution als Viren. Nun diese Behauptung ist natürlich übertrieben. Aber die Entwicklung von Technik schreitet in einem solch rasanten Tempo voran, dass wir, die Anwender und Nutzer nicht mehr hinterher kommen.

Schaut man sich die Entwicklung von Hardware und Software in den Jahren an, stellt man schnell fest, dass wahre Quantensprünge pro Jahr erfolgten. Wenn ich mir überlege, dass Touchscreen und Smartphones vor ein paar Jahren immer noch wie ferne Zukunft klang, dann frage ich mich heute, was mache ich ohne mein Smartphone und was erwartet mich in 2 Jahren.

Eine ähnliche Entwicklung machen natürlich auch Technik und Philosophie in und für Unternehmen durch. Bis vor kurzem wurde Social Media, Kollaborationssoftware und der Ansatz von Enterprise 2.0 noch als Pioniergedanke bei den Innovationsforschern in den Unternehmen als „Spinnerei“ abgetan. Heute entwickelt sich der „Gedanke“ zu einer Leitidee dem Social Business. Der Fortschritt hinsichtlich der Technik und Entwicklung macht auch in Unternehmen (intern sowie extern) riesige Evolutionssprünge.

Und hier gewinnen die Maschinen, denn der Mensch kann mit seiner Gedanken- und Realisierungswelt kaum noch Schritt halten. Der Fortschritt überholt seinen Entwickler und überfordert ihn. Vor kurzem noch war die Email eine absolute Innovation, doch mittlerweile werden die Anwender mit neuen und viel effektiveren Kommunikationsplattformen konfrontiert. Mikroblogging, Wikis oder andere Kollaborationsplattformen strömen auf den Anwender ein.

Und was geschieht in dieser Situation? Der Mensch verliert, denn er ist überfordert. Warum ist er überfordert? Er hat grade eine Neuerung akzeptiert und dann stehen schon wieder fünf neue Innovationen vor der Tür. Der Mensch fühlt sich überfordert und überlastet. Dem schnellen Fortschritt kann sich die menschliche Gewohnheit eben nicht anpassen und das gilt auch für den Bereich Social Business und Enterprise 2.0. Diese Erkenntnis mach auch deutlich, warum es große Schwierigkeiten bereitet, Akzeptanz und Mitmachbereitschaft für solche Neuerungen zu gewinnen. Die Menschen wissen, dass das neue innovativ und effektiv ist, doch kommt ihre Gewohnheit und Wahrnehmung mit ständig neuen Änderungen nicht klar.

Doch nicht nur die zeitlich kurze Folgen von Neuerungen bringt den Menschen an seine Grenzen. Auch die Vielfalt erzeugt den gleichen Effekt. Die große Auswahl überfordert ihn genauso wie die schnelle Entwicklung.

Was bedeutet das nun für Enterprise 2.0 und Social Business in Unternehmen? Keine Innovationen, vor dem Fortschritt die Augen verschliessen und abwarten? Nein. Die Antwort heißt: Mach es unkompliziert!

Viele Möglichkeiten der Enterprise 2.0 lassen sich in großen Paketen unter einer Anwendung zusammenfügen. Die einzelnen Teile, wie Mikrobloggings, sollte auf ihre Funktion reduziert sein und weitestgehend auf zusätzliche Funktionen verzichten. Sie sollen das machen, wofür sie gedacht sind.

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