Enterprise 2.0 Vortrieb – Teil 1 Der Nachteil der Vorteile


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Meine letzten beiden Beiträge habe ich auf unserem Corporate Blog von Beck et al. Services geschrieben.

Hier der Teil 1 der Serie zum Enterprise 2.0 Vortrieb und dem Wandel:

Wenn man ein Unternehmen mit seinen Akteuren, Beteiligten und Zaungästen betrachtet, dann stellt man schnell fest, dass man es nicht mit dem homogenen Uniformwesen der Wunschvorstellung zu tun hat, nein man hat ein Gespinst von Charakteren, Verhaltensweisen und Marotten vor sich, dass einen eigenen kleinen kulturellen Korridor in unserer Wahrnehmung darstellt. Genau dieser Korridor bietet den Verantwortlichen beim Wandel eine Vielzahl an Vortrieb aber auch an Stolperfallen.

Social Business und Enterprise 2.0 – Eine integrative Abgrenzung und Sichtweise



Die CeBIT und die Social Business Arena haben es klar formuliert: Social ist nicht sehr attraktiv als Begriff für Unternehmen und Entscheider. Meiner Meinung nach gibt es dennoch für dieses Wort die Daseinsberechtigung. Im Bereich der Beratung, der Forschung und auch im Pioniergeist sollte der Begriff immer noch Bestand haben. Vielmehr sehe ich eine alte Problematik aufkommen: Es gibt keine eindeutige Nomenklatur. Jeder nutzt scheinbar ein anderes Set an Wörtern und Phrasen. Die einen sagen Social Collaboration, die anderen sprechen von der Social Enterprise und es gibt noch Social Business, Connected Company, Enterprise 2.0, e-Collaboration und so weiter und so weiter. Ich möchte hier ein Dachkonstrukt für eine übergreifende Überlegung geben, die zumindest die beiden Hauptbegriffe Social Business und Enterprise 2.0 einordnet und in einen Deutungsrahmen stellt. Es ist ein Versuch, die Systemtheorie von Luhmann auf beide Begrifflichkeiten anzuwenden und ihnen somit einen festen Definitionsort zuzuweisen.

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Reifegrad der Enterprise 2.0 Transformation – Spezialisierung ist der Hemmschuh des Fortschritts



Warum lassen sich Transformationsprozesse und der Wandel zum Social Business so schwer durchsetzen? Zum einen wissen wir ja, dass ein großes Hindernis durch die Unternehmenskultur gegeben ist. Auch können das fehlende Mission Statement oder der falsche Zugang zu Management und Management Board ein sehr starkes Hemmnis darstellen. Darüber hinaus ist auch der Mitarbeiter, der sich mit den neuen Systemen und Arbeitsweisen befassen muss, eine Herausforderung. Es gibt aber noch einen wichtigen Faktor, der Innovation behindert oder sogar aufhält – Spezialisierung. Hiermit meine ich die überdurchschnittliche Fokussierung auf einen Arbeits- bzw. Professionsbereich, der den Blick und die Auffassung verschleiert und in den Innovationen von Enterprise 2.0 und Social Business eher eine Bedrohung sieht, als einen Fortschritt oder eine Weiterentwicklung. Weiterlesen

Die dritte Revolution der Arbeit


Ein beeindruckender und vor allem zum Nachdenken anregender Blogpost zum Thema Enterprise 2.0, Social Business und Digital Workplace. Wir stehen an der Schwelle, wo einst auch die industrielle und die Agrarrevolution standen. Arbeit, Arbeitsplatz und Arbeitsweisen werden sich stark wandeln. Wir werden uns anpassen und mit diesen Veränderungen wachsen. Stowe Boyd greift die Kernpunkte dieses Umwurfs auf und formuliert ein Manifest für den dritten Weg der Arbeit:

Whatever else we may think about the conduct of business today, two points should remain foremost in our minds:

  1. Business leaders are hoping for an additional round of productivity improvements to remain competitive in an accelerating economy, but they are uncertain how this will be achieved, given rising uncertainty, ambiguity, complexity, and volatility. It seems clear that automation — Watson-level AI and autonomous robots — may account for some of that, but something unknown needs to be added. The machines alone cannot do it.
  2. Employee engagement is at an all-time low, with Gallup reporting that only 29% are actively engaged with work. This is an indictment of the present form factor of work, and those that advocate it.

Es sei jedem ans Herz gelegt, diesen Blogpost und seinen Gedanken aufzunehmen und weiterzudenken.

A Manifesto For A Third Way of Work

Enterprise 2.0 Adoption und Wertesphären: Warum nutzen die Mitarbeiter Enterprise 2.0 nicht?


Ein Unternehmen zu einem Enterprise 2.0 umzuwandeln oder gar ein Social Business daraus zu machen, ist aufwendig. Es bedarf enorm viel Zeit, Mühe, Kommunikation und vor allem viel Verständnis. Wir wissen, dass es nicht zum erfolgreichen Wandel eines Unternehmens beiträgt, nur die technische Lösung zur Verfügung zu stellen.  Vielmehr trägt es dazu bei, dass man im sogenannten Tal der Tränen endet. Viel Aufwand betrieben und die versprochenen Verbesserungen treten nicht ein? Zu Beginn noch alle begeistert, aber mittlerweile sinkt das Interesse – selbst überzeugte Evangelisten zweifeln am Erfolg des Prozesses? Was läuft schief, warum nutzen die Mitarbeiter das Netzwerk nicht?

Mein aktueller PR Blogger Beitrag zum Thema Enterprise 2.0

Social Business und Enterprise 2.0 Adaption


Ich habe es mal wieder geschafft und auf http://www.enterprise20blog.com einen neuen Beitrag geschrieben. Der vorletzte Enterprise 2.0 Hangout auf Google Plus hat mir die Inspiration gegeben. Ich habe mir Gedanken über die Verbindung des symbolischen Interaktionismus nach Mead und Blumer mit der kommunikativen Realität in Bezug auf Mitarbeiter. Werte und Bedeutungen sind unterschiedlich und dementsprechend haben sie in unterschiedlichen sozialen Gemeinschaften einen anderen oder geänderten Zugang.

Der Beitrag ist auf Englisch und ich wünsche viel Spaß beim Lesen. Vielleicht inspiriert der Beitrag Sie als Leser zu weiteren Überlegungen und Weiterführungen der Idee hinter dieser Betrachtung.

Worlds collide

Ihr Social Business Ansatz wird scheitern!


Und der Grund dafür ist ganz einfach: Sie werden wie viele Berater, Strategen und Unternehmen versuchen Social in altbewährte Geschäftsprozesse, -Strukturen und -Hierarchien zu übertragen. Das führt unweigerlich zum Scheitern und Auslöschen der Social Business Initiative. Die Idee und Philosophie von Social, Social Business und Enterprise 2.0 ist nicht weniger als eine Revolution des Unternehmens, der Unternehmenskultur sowie der Art und Weise wie wir arbeiten. “Alte” Strukturen, Prozesse und Philosophien sind nicht per se schlecht aber sie funktionieren nicht mit Social bzw. sie verhindern, dass die Idee des Social Business und Enterprise 2.0 funktioniert.

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